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DER RACHESHOP
2
Mär
Neuigkeiten vom schwersten Großmaul der New Economy
posted by MegStarkly

Es gibt so einige Menschen, die in den vergangenen Jahren für Schlagzeilen sorgten und plötzlich wie aus dem Nichts von der Bildfläche verschwunden waren. So auch Kim Schmitz, ein angebliches Computergenie, der 2001 einen auf dicke Hose machte und mit 136 Kilo, im wahrsten Sinne des Wortes, als schwerstes Großmaul der New Economy galt.

2002 flog der Millionenbetrüger alias “Dr. Kimble“ auf und wurde zu einem Jahr und acht Monaten Haft, samt 100 000 Euro Geldstrafe verurteilt. So schnell wie der Proll auftauchte, war er auch wieder verschwunden. Man vermutete, der Betrüger wäre in Hon Kong untergetaucht. Nun ist er aber wieder aufgetaucht und soll nach Angaben der “New Zealand Herald“ eine der teuersten Villen in Neuseeland gekauft haben. Ganze 15 Millionen Euro soll das Anwesen gekostet haben, zudem Schmitz noch zusätzlich 24,3 Hektar Grund gemietet haben soll.

Ob, wie und wo der Gauner derzeit sein Geld verdient, ist jedoch unklar. Dann sind wir ja mal gespannt, welche neue Überraschung uns Schmitz demnächst präsentiert…

Quelle: http://www.bild.de/BILD/news/2010/02/19/was-macht-eigentlich/millionen-betrueger-kim-schmitz-alias-dr-kimble.html

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11
Sep
Geniale Satire: Die Krise hat die Schnauze voll!
posted by Mistress Undead

Irgendwie nimmt man die Krise hier nicht ernst. Dabei hat sie sich in den vergangenen Monaten so angestrengt für uns. Arme Krise… Traurige Krise… Wie es ihr geht und warum sie so enttäuscht ist von uns, ergründeten nun die Kollegen von www.welt.de. In einem exklusiven Glasauge-Interview erkundeten sie sich nach ihrem Befinden. Geniale Satire!! 

 kriseInterview

 Screenshot von: www.welt .de

“Was macht eigentlich die Krise…? 

Sie galt als der größte Shooting-Star der vergangenen Monate. Kaum ein Tag verging, an dem sich nicht in den Nachrichten war. Doch so schnell ihr Stern aufging, so schnell verblasste er auch wieder. Die Krise gilt inzwischen als out. Frustriert von den Medien, die sie bereits jetzt schon tot sagen, hat sie sich an einen geheimen Ort zurückgezogen. GLASAUGE spürte sie auf und traf sie zum Gespräch am Rande des Abgrunds.

GLASAUGE: Wie erklären Sie sich Ihren momentanen Misserfolg?

Die Krise: Die Erwartungshaltungen waren wohl zu hoch. Untergang des Kapitalismus, blutige Ausschreitungen auf deutschen Straßen, die Apokalypse – das bekommt man nicht so einfach von heute auf morgen hin. Ich habe immer um Geduld bei den Bürgern gebeten. Letztendlich wollte man mir nicht die nötige Zeit geben.

GLASAUGE: Sie klingen enttäuscht…

Krise: Ja, vor allen Dingen von der Politik hätte ich mehr Dankbarkeit erwartet. Da gab es viele, die von mir profitieren konnten. Ich nenne keine Namen.

GLASAUGE: Na ja, es wurde wegen Ihnen aber auch viel Geld ausgegeben…

Krise (errötend): Hach! Süß, nicht? Und erst die ganzen Autos! (wieder gefasst) Dennoch fühle ich mich ausgenutzt!

GLASAUGE: Warum?

Krise: Monatelang wurde ich hofiert, jeder wollte zeigen, wie toll er mit mir umgehen kann. Und jetzt, kurz vor der Wahl, heißt es plötzlich: Die ist jetzt weg. Wissen Sie, was ich glaube?

GLASAUGE: Was?

Krise (dramatisch): Ich war nur ein Abenteuer für die Politiker! So ein kleines unbedarftes Ding, mit dem man es ja machen kann!

GLASAUGE: Wie kommen Sie darauf?

Krise (lasziv): Na, ständig muss ich lesen, dass irgendeiner tief in der Krise steckt.

GLASAUGE: Zum Beispiel die SPD…

Krise: Ach, hören Sie mir doch mit der SPD auf! Die verleugnet mich doch, wo sie nur kann! Für die existiere ich gar nicht!

GLASAUGE: Aber es gibt doch sicherlich noch andere reizvolle Betätigungsfelder für so ein großes Talent wie Sie, oder?

Krise: Viele meiner langjährigen Auftraggeber haben derzeit kein Interesse an mir. Selbst Schalke 04 gewinnt wieder ab und an.

GLASAUGE: Und was jetzt?

Krise: Muss ich eben wieder tingeln gehen. Aktuell befasse ich mich mit Rucola.

GLASAUGE: Unterfordert Sie das nicht?

Krise: Ich bin nun mal nicht in rechter Krisenstimmung. Wissen Sie, was mich wütend macht?

GLASAUGE: ?

Krise: Im Ausland, da kennt und schätzt man mich. Ich sage nur: Georgien-Krise, Kuba-Krise, Sinn-Krise. Aber hierzulande wird alles reglementiert und zu Tode bürokratisiert. Auch fehlt es an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten und an Impulsen seitens der Verantwortlichen. Lassen Sie es mich in aller Deutlichkeit sagen: …

GLASAUGE: Nicht nötig. Vielen Dank für das Krisengerede.

Krise: Bitte. (beim Weggehen vor sich hinmurmelnd) Wir gehen ganz schweren Zeiten entgegen, mannomann, ich habe gar kein gutes Gefühl, na, ob das gut geht, nee, nee, nee…”

Quelle: http://www.welt.de/satire/article4370299/Was-macht-eigentlich-die-Krise.html

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3
Dez
Was macht eigentlich Paddy Kelly von der Kelly Family?
posted by Mr. Honk

Ein Ordenskloster im Burgund (Frankreich). Hier lebt der einstige Star der „Kelly-Family“ schon seit vier Jahren als Novize im katholischen Orden St. Jean (Gemeinschaft vom Heiligen Johannes). Mit seinen schulterlangen Haaren war er der Mädchenschwarm der legendären „Kelly Family“ („An Angel“). Seine Lieder hörten Millionen und Millionen besuchten seine Auftritte.

Damals hieß er Paddy Kelly (30). Heute sind seine Haare raspelkurz. Er lebt in einem kargen Zimmer ohne Dusche und trägt eine schlichte, graue Mönchskutte. Er betet jeden Tag fünf Stunden. Sein neuer Name ist Bruder John Paul Mary.

Sein Kloster-Alltag:
• 6 Uhr Weckruf für John Paul Mary und seine 300 Brüder.
• 7 Uhr „Stilles Gebet“ in der Kapelle.
• 8 Uhr Frühstück mit selbst gebackenem Brot aus der Klosterküche. Studien bis zum Mittag.
• 11.30 Uhr „Hauptmesse“. Danach gemeinsames Mittagessen. Am Nachmittag Seminare, Schulungen.
• 18 Uhr Abendgebet.
• 19 Uhr Abendbrot.
• 22 Uhr Das Licht wird gelöscht.
Wie wurde aus „Paddy“ Kelly Bruder John?

Dem Kirchen-Blatt „Oase“ sagte er: „Ich war 1999 in Lourdes. Das war der Knackpunkt, der Anfang meiner Bekehrung. Seitdem ist Gott mehr und mehr das Zentrum meines Lebens geworden. Das war so stark, dass es mich ins geweihte Leben zog, weil ich nur noch Gott gehören wollte.“

Seine Erinnerungen an das alte Leben?

„Ich denke, dass uns der Erfolg und das viele Geld etwas verblendet hatten, sodass man das Essenzielle vergessen hat. Ein Bruder von mir lebte auch eine Zeit lang im Kloster. Auch eine Schwester wollte Nonne werden. Sie sind jetzt verheiratet und haben Kinder, leben aber den Glauben stark und lebendig.“

Und was sagt die „Kelly“-Familie zum mönchischen Leben von „Paddy“?

Sein weltlicher Bruder Joey Kelly: „Er hat sich für ein Leben mit Gott entschieden. Die ganze Familie ist stolz auf ihn. Wir werden immer zu ihm halten und unterstützen ihn nach Kräften. Wir sind überzeugt, dass er bei den Patern in guten Händen ist.“

[Quelle: Bild.de]

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13
Nov
Was macht eigentlich Chuck Norris?
posted by Mr. Honk

Chuck Norris, mit bürgerlichem Namen Carlos Ray Norris Jr., hat indianisch-irische Wurzeln und wurde vor allem durch seine Serie “Walker, Texas Ranger” berühmt. Die bekannten Chuck Norris Sprüche, entstanden als Persiflage auf die Härte und die Fähigkeiten von Chuck Norris, haben ihm einen wahren Kultstatus verschafft (siehe unsere Blogbeiträge). Einen Namen verschaffte er sich auch als Meister und Lehrer in fernöstlichen Kampfsportarten, besonders Martial Arts.

Heute macht er vor allem durch seinen Lebenstil von sich reden. Er engagiert sich im Kampf gegen Drogen und ist auch als Christ aktiv. Er hat mehrere christliche Bücher verfasst, befürwortet das tägliche Schulgebet und den Gebrauch der Bibel im Unterricht.

Chuck Norris hat sich des Weiteren im jahr 2007 als Werbestar verewigt im Werbespot zum Honda Ridgeline, in dem er sich selbst spielt.

Chuck Norris dreht nach wie vor Filme und ist derzeit als Hauptdarsteller im Gespräch für einen Film über einen der Begründer des Fernsehens, John Logie Baird.

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18
Sep
Was macht eigentlich Vader Abraham?
posted by Mr. Honk

Als Herr der Schlümpfe wurde der Niederländer Pierre Kartner in den siebziger Jahren zum Plattenstar! Was macht Vader Abraham heute?

Pierre Kartner, 65, lebt im niederländischen Breda. Der Musiker ist verheiratet und hat einen Sohn. Schon Urgroßvater Kartner zog Anfang des 19. Jahrhunderts als fahrender Sänger durchs Land. 1977 hatte Kartner als »Vader Abraham« sein Lied von den Schlümpfen zum ersten Mal vorgestellt, wenig später war es auf Platz 1 der Hitparaden. Im Jahr 2001 wurde Pierre Kartner interviewt:

.

Haben Sie einen Lieblingsschlumpf?

Den Ober-Schlumpf. Der sieht so aus wie ich.

Wie kamen Sie zu Ihrem Oldie-Outfit?

Ich war Talentscout und Komponist. Aber das reichte mir nicht mehr, ich wollte selbst auf die Bühne. 1970 landete ich mit »Vader Abraham hatte sieben Söhne« meinen ersten eigenen Hit in den Niederlanden. Es war ein Karnevals-Song. Also kaufte ich mir Perücke und Melone und ließ mir einen Bart stehen. Meine Frau war anfangs allerdings nicht begeistert.

Wer brachte Sie auf die Idee, einen Song mit den Schlümpfen zu machen?

Die Figuren des belgischen Zeichners Pierre Culliford liefen nicht mehr so gut. Da rief mich sein Manager Harry Thomas an und fragte, ob sich da nicht etwas machen ließe. Das war im Mai 1977.

Ein Jahr später war das Lied der Schlümpfe weltweit Kult. In Deutschland verkauften Sie eineinhalb Millionen Platten und waren 29 Wochen auf Platz 1 der Hitparade.

Nicht nur das: Die spanische Version war auch in Venezuela und Peru Nummer eins. Es gab eine italienische, eine französische und eine schwedische Version. Sogar die japanische verkauften wir 800 000-mal, obwohl ich schlecht zu verstehen gewesen sein soll. Dabei hatte ich eigens einen Phonetiker engagiert. Ein Freund aus Tokio sagte, es klänge wie ein Shogun mit Halsweh.

Warum schlugen die Schlümpfe derart ein?

Es war der richtige Song zur richtigen Zeit. Die blauen Figuren erinnerten viele an ihre Kindheit, deshalb vielleicht.

Sie haben damit Schlagergeschichte geschrieben. Wie lange dauerte es, das Lied zu komponieren?

Eine halbe Stunde. Alle Stimmen sind von mir, auch das Schlumpf-Gequake. Man muss das Band bei der Aufnahme langsamer, beim Abspielen schneller laufen lassen.

Hat es Sie geärgert, als vor drei Jahren »verschlumpfte« Songs von Tic Tac Toe oder Bellini mit Quiekstimmen in den Charts auftauchten?

Gar nicht. Eine grandiose Idee!

Es gibt mittlerweile Techno-Versionen der Schlümpfe. Wäre das nicht auch was für Sie?

Wer würde das einem alten Mann mit Bart abkaufen? So was müssen meine Enkel machen.

In den Achtzigern schlug Ihr Comeback mit den Fabelwesen »Funny Puppies« fehl, zuletzt floppte in Deutschland Ihr Lied von der »Slipeinlage«. Vermissen Sie Ihre große Zeit?

Zugegeben: Heute verkaufen sich meine Platten nicht mehr so gut. Aber hier in meinem Büro in Breda hängen 128 Goldene Schallplatten, die ich als Sänger, Produzent und Songwriter bekommen habe. Zum Beispiel habe ich 1976 »Die kleine Kneipe« für Peter Alexander geschrieben. Ich bin hierzulande mit Cliff Richard der einzige Künstler, der über 50 Top-40-Hits in den Charts hatte – Elvis hatte 41, die Beatles nur 39. Was will ich mehr?

Treten Sie denn noch auf?

Natürlich! Ich tingle durch Holland und Belgien. Mit unserem Lieferwagen fahre ich von Show zu Show, 100 000 Kilometer pro Jahr. Hochzeiten, Oldie-Paraden, zur Fußball-EM war ich in einer Fernsehsendung mit vier Millionen Zuschauern. Außerdem komponiere ich für Ireen Sheer oder Stefanie Hertel.

Die ZDF-Hitparade wurde ja inzwischen eingestellt. Ist damit eine Ära zu Ende?

Auf jeden Fall ist es sehr schade. Vielleicht fehlte denen eine Art Vader Abraham mit seinen Schlümpfen.

Sie sind jetzt 65 – kommt nicht auch für Sie die Zeit, in den Ruhestand zu gehen?

Nein. Was soll ich denn dann tun? Mit dem Krückstock durch Breda spazieren? Mich in den Schaukelstuhl setzen? Ich habe gehört, dass in Deutschland Clubs und Discos ihre Veranstaltungen nach mir benennen, »Vader-Abraham-Dancefloor« zum Beispiel. Ist doch sagenhaft! Solange sich die Leute an mich erinnern, bleibe ich im Geschäft. [Quelle: Stern]

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