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DER RACHESHOP
14
Sep
Biertest: Löschzwerg – Deutschland – 5,2%
posted by Killerkirsche

Zugegebenermaßen erfolgte dieser Biertest nicht ganz ohne Vorbehalte, schließlich war ich mir der absolut geteilten Meinung im Freundes- und Bekanntenkreis in Bezug auf dieses Bier durchaus bewusst. Dennoch trinke ich den Löschzwerg immer wieder gerne, wenn ich bei Calwer Freunden zu Besuch bin, was übrigens weitere Verwirrung stiftet – kommt das Bier doch aus der Nähe von Augsburg

Zunächst lässt sich ganz objektiv festhalten, dass es sich beim Flaschenformat um ein recht praktisches handelt, das zum genussvollen Stürzen der goldenen Flüssigkeit animiert. Zudem verfügt der Löschzwerg über einen Verschluss, der sich ohne Hilfsmittel öffnen lässt, was – je nach Situation – von absolutem Vorteil sein kann.
Das Etikett selbst zeigt einen grenzdebil dreinschauenden weißbärtigen Zwerg mit glänzenden Apfelbäckchen, Feuerwehrhelm und Wasser- bzw. Bierschlauch in der Hand. Außerdem wird hier verkündet, man habe es mit „feinwürzige[m] Lagerbier“ zu tun. Und das hat man meiner Meinung nach auch!

Das Bier schmeckt, ausreichende Kühlung vorausgesetzt, frisch, leicht hopfig, hat eine feine Würze und ist spritzig. Der Löschzwerg ist ein Bier, das jeden schönen Tag noch schöner zu machen vermag, das auf der Party ebenso schmeckt wie am Lagerfeuer, zum 10-Gang-Menü ebenso wie zur Currywurst und dem Banker ebenso gut steht, wie dem Gleisbauer! … wer das Gegenteil behauptet, sollte zur Strafe einen Kasten Milk Stout-Bier (mit Milchzucker und Haferflocken) der amerikanischen Left Hand-Brauerei konsumieren müssen!

Herkunftsland: Deutschland

Umdrehungen: 5,2%

Geschmacksrichtung: Leichte Spritzigkeit gekoppelt mit feinwürzigem Geschmack

Bewertung auf einer Skala von 1 (Finger weg) – 10 (Absolute Königsklasse): 9


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9
Sep
Biertest: Milk Stout – Amerika – 5,2%
posted by Killerkirsche

Believe it or not – dieses Bier ist ein wahrer Folterknecht! Von der Bewertung eines geübten Biersommeliers auf das „Milk Stout“ der amerikanischen Left Hand Brauerei aufmerksam gemacht, wagte ich todesmutig den Selbstversuch – und bereute schnell… Entdeckte der Experte nämlich „feinste Kaffee-, Röstmalz- und Bitterschokoladearomen“ gekoppelt mit „saftige[r] Lakritze“, so vermochte es das Bier eher, meine Geschmacksknospen zu schockieren!

Zwar hätte bereits das Etikett als Warnung gelten können – sieht es doch eher aus, wie das einer Ben & Jerry’s Eispackung, was Assoziationen mit Milchmischgetränken oder allenfalls Energydrinks zuließe… doch konnte das nötige Hintergrundswissen schnell angelesen werden, um die Kuh auf dem Etikett für gerechtfertigt erachten zu können: Das Bier beinhaltet Milchzucker (!) – und als wäre das nicht schon Schändung genug, so sind ihm zudem Haferflocken (!!) beigemischt!

Nun erst recht auf die folgende Verköstigung gespannt, erbrachte bereits der Geruchstest ein erstaunliches Ergebnis: eine leicht karamellige Note, die Lust auf mehr machte! Beim Einschenken offenbarten sich dann immer mehr Ungereimtheiten, wie die sehr cremige Textur, die tief-schwarze Farbe und die stocksteife Blume, die sich auch durch Schwenken des Glases nicht beeinflussen ließ!

Im Glas schlug der Geruch des Bieres schnell ins Unerträgliche um, weshalb es galt, schnell zu trinken. Und das war ein Fehler! Denn dem ersten befremdenden Schluck folgte zugleich das unvergessliche Geschmackserlebnis, den Mund voller Soja-Sauce zu haben, deren Geschmack nach dem Schluckvorgang einem Hustensaft-Aroma wich! Und dieses blieb. Und blieb. Und ließ sich durch den Genuss eines Erfrischungsgetränkes nicht vertreiben! Jedem sei gesagt, dass der Nachgeschmack den tatsächlichen Biergeschmack an Abartigkeit vielfach übertrifft… Wer also größeren Wert auf ein leckeres Bierchen legt, als auf umweltfreundliche Herstellungsverfahren – Milk Stout wird ausschließlich mit Solarenergie hergestellt – , dem sei bei aller Freundschaft vom „Genuss“ dieses Getränks abgeraten!

Herkunftsland: Amerika

Umdrehungen: 5,2%

Geschmacksrichtung: Wie eine ungenießbare Mischung aus Werthers Echten mit Sojasaucenfüllung und einem Hustensaft auf Kräuterbasis!

Bewertung auf einer Skala von 1 (Finger weg) – 10 (Absolute Königsklasse): 2 (wg. dem Hafer-/Milchzucker-Exotik-Bonus)


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15
Aug
Exotische Biere im Test: Tui – Neuseeland – 4%
posted by Alexander Revinskiy

Ich schwanke. Nicht körperlich, sondern geistig. Denn bei diesem Bier bin ich mir nicht sicher, ob es eine allgemeingültige Bewertung dafür gibt. Einige werden es lieben, einige werden es hassen. Ich bin einer von denen, die dazwischen liegen.

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Es beginnt alles ganz positiv beim Öffnen der Flasche. Sofort strömt der typisch malzige Biergeruch durch den Raum. In mir wurde eine leichte Vorfreude auf den kommenden Gaumenschmaus geweckt. Doch schon beim ersten Schluck merkte ich, dass Tui und ich nie die besten Freunde werden würden. Das Bier ist so unglaublich kohlensäurehaltig, dass man das Gefühl hat, man würde nur kleine Luftblasen, anstelle einer Flüssigkeit trinken. Soviel zur Konsistenz.

Nun zum Geschmack: zuerst ist das Bier leicht bitter. Nichts ungewöhnliches. Doch der Nachgeschmack erinnert mich stark an den Hustensaft, den ich als Kind getrunken habe. Etwas minzig. Sehr seltsam auf jeden Fall. Mir gefällt das Bier nicht sonderlich aber ich kann mir vorstellen, dass es einige gibt, die davon nicht genug bekommen können.

Herkunftsland:
Neuseeland

Umdrehungen: 4,0%

Geschmacksrichtung: Hustensaft

Bewertung
auf einer Skala von 1 (Finger weg) – 10 (Absolute Königsklasse): 4


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10
Mai
Exotische Biere im Test – St. Peter’s Honey Porter – England – 4,5%
posted by Alexander Revinskiy

Getestet von Pat-Attack:

Hmmmm. Was kann man von einem englischen Bier erwarten, wenn der verwöhnte Gaumen nur erstklassiges deutsches Bier gewohnt ist? Ich habe jedenfalls nicht viel erwartet. Und wurde auch nicht enttäuscht. Das St. Peter’s Honey Porter schmeckt, wie der Name schon verrät, nach Honig. Aber nur sehr geringfügig.

Das wäre ja alles schön und gut, wenn da nicht dieser ekelhafte bittere Nachgeschmack wäre, der noch stundenlang an der Zunge haften bleibt, wie ein sehr fetter Hintern in einer sehr engen Latexhose.

Obwohl das Bier bitter ist, wirkt es trotzdem etwas schwach auf der Brust, sodass mir nichts weiter übrig bleibt, als dieses Bier niemanden zu empfehlen. Tut mir Leid St. Peter!

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Herkunftsland: England

Umdrehungen: 4,5%

Geschmacksrichtung: Honig

Bewertung
auf einer Skala von 1 (Finger weg) – 10 (Absolute Königsklasse): 3


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