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DER RACHESHOP
10
Sep
Seltsame Todesarten – Ein Abschiedsgedicht aus Blut
posted by Alexander Revinskiy

In Anlehnung an den seltsamen Todesfall von Isadora Duncan am letzten Freitag, möchte ich heute über den Tod ihres Ex-Mannes berichten. Isadora Duncan war zwar nur 15 Monate mit dem deutlich jüngeren Sergei Alexandrowitsch Jessenin verheiratet, dennoch verbindet die beiden der Umstand, dass sie auf merkwürdige Art verstarben. Hierbei sei gesagt, dass der russische Lyriker gerade einmal 30 Jahre alt wurde.
Der Vollständigkeit wegen sei auch gesagt, dass der junge Mann in diesem kurzen Leben 5 Mal verheiratet war und eheliche, wie nicht eheliche Kinder zeugte. Ganz schön umtriebig der gute Sergei…

Hier ein Bild von Isadora und Sergei:
Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia


Trotz seines scheinbar guten Schlags bei Frauen und mehrerer Kinder nahm sich der bedeutende Dichter 1925 angeblich das Leben. Angeblich deshalb, weil umstritten ist, ob nicht die Regierung etwas mit dem grausamen Tod des Künstlers zu tun haben könnte. So ein Mord würde einleuchten, wo doch die Werke des selbsternannten „Dorfpoeten“ in der Sowjetunion und während Stalins Herrschaft verboten waren.

Am 28.Dezember also, soll Jessenin sich die Pulsadern aufgeschnitten haben und mit seinem Blut ein letztes Gedicht verfasst haben:

Freund, leb wohl. Mein Freund, auf Wiedersehen.
Unverlorner, ich vergesse nichts.
Vorbestimmt, so wars, du weißt, dies Gehen.
Da’s so war: ein Wiedersehn versprichts.

Hand und Wort? Nein, laß – wozu noch reden?
Gräm dich nicht und werd mir nicht so fahl.
Sterben -, nun, ich weiß, das hat es schon gegeben;
doch: auch Leben gabs ja schon einmal.
(Übersetzt von Paul Celan)

Man fand ihn erhängt an den Heizungsrohren der Zimmerdecke.


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